Rückgrat gefordert

Veröffentlicht am 21.02.2013 in Pressemitteilungen

Jusos verwundert über Roderich Kiesewetter

Die Heidenheimer Jusos begrüßen ausdrücklich die bei einer Anhörung der CDU zum Thema „Zeitarbeit“ von CDU-Abgeordneten Roderich Kiesewetter geäußerte Forderung nach mehr finanziellen Mitteln für Qualifizierungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen. Hierzu hatte Roderich Kiesewetter wörtlich betont „Hier brauchen wir mehr Mittel“. Gleichzeitig zeigt sich der örtliche SPD-Nachwuchs darüber allerdings verwundert. Schließlich hat in namentlicher Abstimmung das stellvertretende Haushaltsausschussmitglied Roderich Kiesewetter den Kürzungen für Qualifizierungsmaßnahmen im Bundeshaushalt selbst zugestimmt.

„Herr Kiesewetter hat hier vor Ort schon oft bewiesen, dass er bei vielen Themen zukunftsweisendere Positionen vertritt als seine Partei und die Bundesregierung,“ so Juso-Kreissprecher Michael Singer, „allerdings haben wir noch nie vernommen, dass er sich in Berlin für diese Positionen auch einsetzt. Stattdessen wird allem Pfusch, der von der Bundesregierung kommt, kopflos zugestimmt.“ Juso-Kreissprecher Christian Heinrich meinte ergänzend: „Es reicht für einen Bundestagsabgeordneten eben nicht aus, „nett“ und „kompetent“ zu sein, es wird auch persönliches Rückgrat benötigt.“

 
 

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