Dieser Tage besuchten die Jusos des Kreisverbandes Heidenheim die
Polizeidirektion. Nach einem Referat über Struktur und Gliederungen der Polizei des Landkreises durch den Öffentlichkeitsbeauftragten Horst Baur und einer daran anschließenden Debatte über Personalaufstockungen und notwendigen Verjüngungsstrategien innerhalb der Polizei des Landes Baden-Württemberg, offenbarte der Leiter des Reviers Heidenheim, Hans-Jörg Hirschenauer im Gespräch mit den Jusos die immer wieder auftretenden Probleme bei der Besetzung von Stellen im Streifendienst. Auch wurde sehr deutlich, dass bei der Rekrutierung von Nachwuchsbeamten weiteres Ausbaupotenzial besteht. Kritisch sehen die Heidenheimer Jusos etwa auch die zunehmende Tendenz, dass immer mehr Angelegenheiten der öffentlichen Sicherheit privaten Firmen zugesprochen werden.
Dazu der Juso-Kreisvorsitzende Sven Hassler: "Wir begrüßen die geplante Aufstockung der Zahl an Ausbildungsplätzen bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Jedoch setzen wir uns dafür ein, die erreichten 800 Ausbildungsplätze noch weiter zu erhöhen, um insgesamt den Personalstand bei unserer Polizei gezielt verjüngen zu können. Denn speziell Jugendliche brauchen den Dialog mit Beamten, die sich mit ihren Problemen konkreter auseinander setzen können, da sich jüngere Beamte vielleicht noch leichter in deren Lage hineinversetzen können. So könnten Konflikte bereits prefentiv vermieden werden."
Die Jusos werden auch in Zukunft im Rahmen ihrer Aktionreihe "Jusos vor Ort - Lebensretter in Aktion" Einsatzkräfte besuchen.
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